Maike Plath

Kommunikation und gelingende Beziehungsgestaltung im Schulalltag

Wie kann es gelingen, in sehr heterogenen Lerngruppen vertrauensvolle und individuelle Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen aufzubauen und gleichzeitig den Unterricht selbstbewusst und professionell zu steuern?

In einem Vortrag stellt Maike Plath ihre Unterrichtserfahrungen mit der Status-Lehre von Keith Johnstone vor und zeigt in einem Workshop, wie man „spielerisch” differenziert und authentisch zugleich kommuniziert – und damit nachhaltig an natürlicher Autorität gewinnt. Vortrag und Workshop führen ein in das Mischpult-Prinzip von Maike Plath, ein Konzept, das über das Theater-spielen und -kreieren selbstbestimmte und individuelle Strategien Demokratischer Führung vermittelt und über den Theaterunterricht hinaus auf andere Kontexte und Themenfelder übertragbar ist.

Wie können wir Konflikte im Schulalltag lösen, die Schüler*innen für Unterrichtsinhalte motivieren und mit allen Beteiligten des Schullebens deeskalierend, freundlich und zielführend kommunizieren, und dabei gesund und optimistisch bleiben?

Maike Plath, Autorin, Theaterpädagogin und Lehrerin (1996-2013)
Als konstruktive Antwort auf ihre Erfahrungen als Lehrerin im Berliner Schulalltag entwickelte Plath nach ihrer 9-jährigen Tätigkeit an einer Berliner Brennpunktschule ihr partizipatives künstlerisches Konzept, das sogenannte Mischpultprinzip, das heute in insgesamt neun Publikationen vorliegt und über ACT e.V. bundesweit an Theaterpädagog*innen, Lehrkräfte und Kulturschaffende weitergegeben wird. Plath arbeitet als künstlerische Leiterin des Theater-Jugendclubs am Heimathafen Neukölln und leitet gemeinsam mit zwei Kolleginnen den Verein ACT e.V. Berlin. Rosa von Praunheim portraitierte ihre Arbeit 2017 im Kinofilm „Act! Wer bin ich?“.

www.maikeplath.de