Tanja Kessler

Tanja KesslerDer möglichst Sichere Ort.
Erfahrungsraum für Kinder und Jugendliche – Handlungsraum für PädagogInnen. (Vortrag)

Alle Kinder und Jugendlichen brauchen geschützte Orte, die ihnen den Raum geben, sich zu entwickeln, zu lernen, zu leben und das Selbst zu entfalten. Kinder und Jugendliche aus unsicheren Familien mit belasteten Lebensgeschichten brauchen diese Räume umso dringender. Die Verhaltensweisen, die sie entwickeln mussten, um die Geschehnisse bestmöglich zu bestehen, sind Ausdruck dessen, wie groß die Belastung war und immer noch ist. Der möglichst Sichere Ort in Anlehnung an Martin Kühn bezeichnet die Rahmung eines traumapädagogischen Konzeptes. Drei Aspekte werden dabei hervorgehoben: Die Kinder und Jugendlichen in der Einrichtung in einem möglichst geschützten Umfeld und an einem möglichst sicheren Ort. Der Emotional orientierte Dialog zwischen PädagogIn und Kind/Jugendlichen. Die Strukturen der Organisation und die Arbeitsbedingungen für den geschützten Handlungsraum der PädagogIn.

Im Vortrag wird die Idee des möglichst Sichere Ortes für traumapädagogisches Handeln und Wirken beschrieben und mit weiterem Inhalt gefüllt werden.

Tanja Kessler, (Jg. 1975) ist Erzieherin und Dipl. Sozialarbeiterin, seit 2010 Referentin im Zentrum für Traumapädagogik, Schwerpunktthema: Trauma und Behinderung.